Die kunst des Garten von Pojega

Villa Rizzardi

Seit dem 16. Jahrhundert waren die sanften Hügel von Negrar von großem Interesse für die adligen Familien aus Venetien und der Lombardei, die in dieser Region landwirtschaftliche Besitzungen erwarben und prächtige Landsitze errichteten.

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Einer Restaurierung aus dem 19. Jahrhundert, vom Architekten Filippo Messedaglia durchgeführt

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Villa rizzardi fontana giardino pojega

Die Villa, von ihrer hufeisenförmigen Geometrie geprägt, öffnet sich zum Garten von Pojega durch einen Innenhof, von dem der Blick über das Parterre schweift und sich idealerweise entlang der stimmungsvollen Hainbuchenallee fortsetzt, wodurch eine scheinbar endlose visuelle Perspektive entsteht.

Das heutige Erscheinungsbild der Villa Rizzardi ist das Ergebnis einer Restaurierung aus dem 19. Jahrhundert, vom Architekten Filippo Messedaglia durchgeführt, der verschiedene Stile – vom Barock über die Renaissance bis hin zum Neoklassizismus – harmonisch vereint hat.
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Parterre giardino pojega verona
Haus von Künstlern

Villa Rizzardi war die Residenz bedeutender künstlerischer Persönlichkeiten: der Architekt Piero Gazzola fand hier Zuflucht während des Zweiten Weltkriegs und bewahrte Kunstwerke aus dem Museum von Castelvecchio in Verona.

In jüngerer Zeit war die Villa Residenz und Atelier des spanischen Bildhauers Miguel Berrocal für über dreißig Jahre. Die Villa wurde dann zu einem Zentrum der Kreativität, das von internationalen Künstlern besucht wurde.

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Bühne für einzigartige Veranstaltungen

Villa Rizzardi und der Garten von Pojega sind heute die ideale Kulisse für unvergessliche Veranstaltungen. Mit großzügigen und eindrucksvollen Räumen, die individuell gestaltet werden können, lassen sich einzigartige Erlebnisse kreieren.

Die reguläre Eintrittskarte umfasst den Besuch des Giardino di Pojega, jedoch nicht die Innenräume der Villa Rizzardi. Die Villa wird nur im Rahmen ausgewählter Führungen und besonderer Veranstaltungen für die Öffentlichkeit geöffnet. Diese sind im Veranstaltungskalender der Website aufgeführt.

Der Rundgang umfasst das Heckentheater, das Belvedere, den Rundtempel, den Teich, die Zitrushäuser, den Geheimen Garten, die Hainbuchen- und Zypressenalleen sowie die von Luigi Trezza gestalteten Statuen und Perspektiven. Vom Garten aus eröffnen sich außerdem Ausblicke auf die Weinberge des Weinguts Guerrieri Rizzardi.

Ein Heckentheater ist eine für historische Gärten typische Form pflanzlicher Architektur. Hecken und Bäume werden so gestaltet, dass eine Bühne und ein Zuschauerbereich entstehen. Das Heckentheater im Giardino di Pojega besteht aus Hainbuchen, Zypressen und Statuen. Aufgrund seiner Größe, der Komplexität seiner Gestaltung und seiner eindrucksvollen Perspektive gilt es als eines der bedeutendsten und am besten erhaltenen Beispiele Italiens.

Die Skulpturen

Als Ergänzung zur „grünen Architektur“, gehören zum Garten von Pojega zahlreiche Statuen, die Pietro Muttoni, einem bekannten Künstler aus Vicenza jener Zeit, zugeschrieben werden. Aus lokalem Kalkstein gefertigt, beleben die Skulpturen klassischer Gottheiten und exotischer Tiere die grünen Kulissen und Wege. Sie bereichern dieses architektonische Juwel des italienischen Neoklassizismus mit symbolischer Tiefe.

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